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Highlights

  • JPMorgan analysiert die monatlichen Kapitalströme in verschiedene Spot-Krypto-ETFs.
  • Die Grafik zeigt, wie extrem stark neue Altcoin-ETFs zeitweise relativ zu ihrem verwalteten Vermögen Kapital einsammelten.
  • Hyperliquid profitierte nach seinem ETF-Start zunächst von außergewöhnlich hohen Zuflüssen.
  • Inzwischen zeigt sich jedoch eine deutlich breitere Verteilung des institutionellen Kapitals.
  • XRP-ETFs haben kumuliert bereits mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar Nettozuflüsse erreicht.
  • XRP taucht damit immer häufiger in denselben institutionellen Diskussionen wie Bitcoin, Ethereum und Solana auf.

JPMorgan schaut auf XRP, Solana und Hyperliquid

Eine neue Grafik von JPMorgan Flows & Liquidity liefert einen interessanten Einblick darin, wie sich institutionelles Kapital innerhalb des Kryptomarktes verschiebt.

Analysiert werden die monatlichen Zuflüsse in Spot-Krypto-ETFs relativ zum jeweils verwalteten Vermögen, also dem Assets under Management (AUM).

Das ist ein wichtiger Unterschied.

Die Grafik zeigt nicht einfach, welcher Coin absolut das meiste Geld erhält. Stattdessen wird betrachtet, wie groß die monatlichen Zu- oder Abflüsse im Verhältnis zur bestehenden Größe der jeweiligen ETF-Produkte sind.

Gerade bei neuen ETFs können dadurch enorme Prozentwerte entstehen.

Und genau hier fallen vor allem Hyperliquid, Solana und XRP auf.


Hyperliquid hatte einen außergewöhnlichen Start

Hyperliquid entwickelte sich nach dem Start entsprechender Spot-Produkte zunächst zu einem der auffälligsten Gewinner.

Noch im Juli berichtete The Block, dass Hyperliquid-ETFs seit ihrem Start rund 350 Millionen US-Dollar Nettozuflüsse eingesammelt hatten. Gemeinsam mit Solana machten beide Kategorien zeitweise fast 80 Prozent des ETF-Handelsvolumens außerhalb von Bitcoin und Ethereum aus.

Das erklärt auch die extrem hohen Balken in der JPMorgan-Grafik.

Bei einem jungen ETF-Markt mit vergleichsweise geringem Ausgangs-AUM können bereits einige hundert Millionen Dollar neues Kapital enorme prozentuale Veränderungen verursachen.

Die beeindruckenden Prozentwerte müssen deshalb richtig eingeordnet werden.


Doch das Momentum von HYPE lässt nach

Genau hier wird die aktuelle Entwicklung interessant.

Nach dem Rekordstart hat sich das Bild verändert.

Aktuelle Marktdaten zeigen, dass HYPE-Produkte inzwischen auch Abflusstage verzeichnen, während XRP und Solana gleichzeitig wieder Kapital einsammeln.

Am 22. Juli beispielsweise verzeichneten XRP- und Solana-Spot-ETFs weitere Zuflüsse, während HYPE-Produkte netto Kapital verloren.

Das bedeutet nicht, dass institutionelle Investoren Hyperliquid plötzlich den Rücken kehren.

Es zeigt aber, dass der außergewöhnliche Vorsprung der ersten Wochen nicht automatisch dauerhaft bestehen muss.

Und genau daraus entsteht die entscheidende Frage:

Wohin fließt das Kapital als Nächstes?


XRP hat inzwischen mehr als 1,5 Milliarden Dollar eingesammelt

Hier wird XRP besonders interessant.

Während in der Krypto-Community häufig über kurzfristige Kursbewegungen diskutiert wird, entwickelt sich im Hintergrund ein regulierter institutioneller Markt für XRP.

Bereits im Mai verzeichneten die US-amerikanischen XRP-Spot-ETFs an einem einzigen Handelstag 25,8 Millionen US-Dollar Nettozuflüsse. Zu diesem Zeitpunkt lagen die kumulierten Zuflüsse bereits bei rund 1,35 Milliarden US-Dollar.

Im Juli wurde schließlich die Marke von:

1,5 Milliarden US-Dollar kumulierten Nettozuflüssen

überschritten.

Das ist deutlich wichtiger als ein einzelner spektakulärer Tageswert.

Denn es zeigt, dass XRP über einen längeren Zeitraum institutionelles Kapital über regulierte Anlageprodukte anziehen konnte.


XRP taucht plötzlich überall an der Wall Street auf

Und vielleicht ist genau das die spannendste Entwicklung.

XRP wird nicht mehr ausschließlich innerhalb der klassischen XRP-Community diskutiert.

Der Vermögenswert taucht inzwischen zunehmend in Analysen und Produkten großer Finanzunternehmen auf.

JPMorgan analysiert die ETF-Kapitalströme.

Institutionelle Vermögensverwalter bieten XRP-Produkte an.

Und regulierte Spot-ETFs schaffen einen direkten Zugang für traditionelle Investoren.

Parallel dazu entwickelt sich auch das XRP Ledger zunehmend in Richtung institutioneller Finanzinfrastruktur.

Das bedeutet natürlich nicht automatisch, dass der XRP-Kurs steigen muss.

Aber die Wahrnehmung des Assets verändert sich.


Vom „Krypto-Coin“ zum institutionellen Anlageprodukt

Noch vor wenigen Jahren war XRP für klassische Finanzinstitute schwer investierbar.

Institutionelle Anleger mussten entweder direkt Kryptowährungen kaufen oder auf weniger etablierte Produkte zurückgreifen.

Spot-ETFs verändern diese Situation grundlegend.

Ein institutioneller Investor kann XRP-Exposure heute über eine bekannte und regulierte Struktur aufbauen.

Damit landet XRP plötzlich auf denselben Bildschirmen, auf denen Portfoliomanager bereits:

Bitcoin, Ethereum, Solana und traditionelle Anlageklassen analysieren.

Und genau deshalb ist die JPMorgan-Grafik interessant.

Nicht unbedingt wegen eines einzelnen Balkens.

Sondern weil XRP überhaupt Teil dieser Analyse ist.


Was die extreme XRP-Spitze wirklich bedeutet

Auf der Grafik fällt insbesondere Ende 2025 ein gigantischer roter Balken für XRP auf.

Dieser sollte allerdings nicht als „900 Prozent Kursanstieg“ oder ähnliches missverstanden werden.

Dargestellt werden monatliche ETF-Zuflüsse als Prozentsatz des bestehenden AUM.

Wenn neue XRP-ETFs mit relativ geringem verwalteten Vermögen starten und anschließend schnell Kapital aufnehmen, kann dieser Wert kurzfristig mehrere hundert Prozent erreichen.

Die Grafik zeigt deshalb vor allem:

Wie aggressiv neues Kapital relativ zur damaligen Größe des XRP-ETF-Marktes hineingeflossen ist.

Und genau das macht den Vergleich interessant.


Solana bleibt ebenfalls ein ernstzunehmender Konkurrent

XRP ist dabei keineswegs allein.

Auch Solana konnte einen starken institutionellen ETF-Markt entwickeln.

Im Juli verfügten Solana-ETFs bereits über rund 904 Millionen US-Dollar AUM.

Damit kristallisieren sich hinter Bitcoin und Ethereum zunehmend mehrere alternative institutionelle Krypto-Assets heraus.

Der Wettbewerb könnte deshalb künftig weniger lauten:

Bitcoin oder Altcoins?

Sondern vielmehr:

Welcher Altcoin erhält den größten Anteil des institutionellen Kapitals?

Solana, XRP und Hyperliquid gehören derzeit zu den interessantesten Kandidaten.


Warum ETF-Zuflüsse für XRP wichtig sind

ETF-Zuflüsse allein entscheiden nicht über den langfristigen Erfolg von XRP.

Sie liefern aber einen wichtigen Indikator für die Nachfrage innerhalb des traditionellen Finanzsystems.

Je größer diese Produkte werden, desto stärker etabliert sich XRP als investierbare Anlageklasse außerhalb klassischer Kryptobörsen.

Und langfristig könnte genau diese Entwicklung entscheidend sein.

Denn institutionelle Adoption beginnt selten mit einem explosionsartigen Ereignis.

Sie beginnt damit, dass ein Asset:

analysiert wird,

in Research-Berichten auftaucht,

regulierte Produkte erhält,

Kapital anzieht

und schließlich Bestandteil institutioneller Portfolios wird.

Genau diesen Prozess beobachten wir aktuell bei XRP.


Fazit: XRP schleicht sich immer weiter an die Wall Street

Die JPMorgan-Grafik zeigt keine Garantie für steigende XRP-Kurse.

Sie zeigt aber etwas, das für langfristige Anleger möglicherweise wesentlich interessanter ist:

XRP ist endgültig im institutionellen Wettbewerb angekommen.

Hyperliquid konnte mit seinen ETFs einen beeindruckenden Start hinlegen. Solana bleibt ebenfalls stark. Gleichzeitig haben XRP-ETFs mittlerweile mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar an kumulierten Nettozuflüssen erreicht.

Und genau deshalb sollte man vielleicht weniger auf einen einzelnen ETF-Balken schauen und mehr auf das große Ganze.

XRP taucht still und leise in immer mehr Gesprächen an der Wall Street auf.

Vor einigen Jahren kämpfte Ripple noch mit der SEC um die grundsätzliche regulatorische Einordnung von XRP.

Heute analysiert JPMorgan die Kapitalströme von XRP-ETFs neben Bitcoin, Ethereum, Solana und anderen digitalen Assets.

Allein diese Entwicklung zeigt, wie stark sich der institutionelle Blick auf XRP verändert hat.

Quelle: (8) 𝗕𝗮𝗻𝗸XRP on X: „JUST IN: JPMorgan warns Hyperliquid’s HYPE could lose market share to $SOL and $XRP as ETF inflows stall after a record May-June run. And $XRP just keeps quietly showing up in every who’s next conversation on Wall Street 👀 https://t.co/dSjMlS9lDk“ / X

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