Werbung

Highlights

  • CZ stellt die weit verbreitete Meinung zur Selbstverwahrung infrage.
  • Laut den gezeigten Zahlen gingen 1,57 Millionen BTC durch Selbstverwahrung verloren.
  • Demgegenüber stehen 1,51 Millionen BTC, die über Börsen verloren gingen.
  • Binance habe Nutzer bei Börsenhacks nach eigenen Angaben stets entschädigt.
  • CZ sieht weder Börsen noch Hardware Wallets als grundsätzlich überlegen.

CZ sorgt mit einer überraschenden Aussage für Diskussionen

In der Krypto-Community gilt seit Jahren ein Satz fast schon als Gesetz:

„Not your keys, not your coins.“

Wer seine Kryptowährungen langfristig halten möchte, soll sie möglichst auf einer eigenen Hardware Wallet verwahren.

Doch genau diese weit verbreitete Ansicht stellt nun Binance-Gründer Changpeng Zhao (CZ) teilweise infrage.

Seine Aussage überrascht:

„Statistisch gesehen ist es sicherer, Coins auf Börsen zu lagern, als sie selbst zu verwalten.“

Eine Aussage, mit der wohl nur die wenigsten gerechnet hätten.


Die Zahlen wirken auf den ersten Blick eindeutig

CZ verweist auf Statistiken, nach denen:

  • 1,57 Millionen Bitcoin durch Selbstverwahrung verloren gegangen sein sollen.
  • 1,51 Millionen Bitcoin über Kryptobörsen verloren wurden.

Damit liegen beide Werte erstaunlich nah beieinander.

Für viele dürfte das überraschend sein, da Hardware Wallets häufig als die mit Abstand sicherste Lösung gelten.


Warum Selbstverwahrung schwer zu bewerten ist

CZ macht jedoch selbst auf einen wichtigen Punkt aufmerksam.

Während Börsenhacks meist weltweit Schlagzeilen machen und deshalb gut dokumentiert sind, sieht die Situation bei der Selbstverwahrung völlig anders aus.

Viele Verluste entstehen beispielsweise durch:

  • verlorene Seed-Phrasen,
  • defekte Datenträger,
  • versehentlich gelöschte Wallets,
  • Erbschaftsprobleme,
  • Phishing,
  • manipulierte Software,
  • Bedienfehler.

Ein großer Teil dieser Fälle wird niemals öffentlich bekannt.

Dadurch könnten die tatsächlichen Verluste bei der Selbstverwahrung deutlich höher liegen als viele vermuten.


Auch Börsen haben sich verändert

Ein weiterer Punkt in CZs Argumentation:

Viele historische Verluste stammen von Börsen, die heute gar nicht mehr existieren.

Bekannte Beispiele sind:

  • Mt. Gox
  • FTX
  • QuadrigaCX

Gleichzeitig betont CZ, dass Binance seine Nutzer nach Sicherheitsvorfällen in der Vergangenheit vollständig entschädigt habe.

Dadurch unterscheide sich das Risiko moderner großer Börsen teilweise deutlich von früheren Marktzyklen.


Hardware Wallet oder Börse?

Die eigentliche Botschaft von CZ ist jedoch eine andere.

Er sagt ausdrücklich nicht, dass Börsen grundsätzlich sicherer seien.

Ebenso wenig behauptet er, dass Selbstverwahrung die schlechtere Lösung ist.

Seine Schlussfolgerung lautet vielmehr:

Beide Ansätze haben unterschiedliche Risiken.

Eine Hardware Wallet schützt zwar vor einer Börseninsolvenz, dafür trägt der Nutzer die vollständige Verantwortung für seine Seed-Phrase und die Sicherheit seiner Wallet.

Bei einer regulierten Börse übernimmt dagegen der Anbieter einen Teil dieser Verantwortung – gleichzeitig besteht jedoch ein Gegenparteirisiko.


Ein ausgewogener Ansatz könnte sinnvoll sein

Genau deshalb spricht sich CZ für einen Mittelweg aus.

Viele erfahrene Investoren verfolgen bereits seit Jahren genau diese Strategie:

  • Ein Teil der Kryptowährungen liegt auf einer regulierten Börse.
  • Ein weiterer Teil wird auf einer oder mehreren Hardware Wallets verwahrt.
  • Große Vermögen werden zusätzlich auf verschiedene Wallets verteilt.

Dadurch lassen sich unterschiedliche Risiken besser streuen.


Es gibt keine perfekte Lösung

Die Diskussion zeigt vor allem eines:

Es gibt keine pauschale Antwort auf die Frage, wo Kryptowährungen am sichersten aufbewahrt werden.

Entscheidend ist vielmehr, welche Risiken man selbst tragen möchte.

Wer seine Seed-Phrase verliert, verliert unter Umständen dauerhaft den Zugriff auf seine Coins.

Wer dagegen sein gesamtes Vermögen auf nur einer Börse lagert, macht sich vollständig von diesem Anbieter abhängig.


Egal, wofür ihr euch entscheidet – Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen.

Wer seine Kryptowährungen lieber auf einer regulierten Börse verwahren möchte, für den ist Bitvavo eine interessante Option. Bitvavo ist MiCA-reguliert, bietet eine Kontogarantie von bis zu 100.000 € bei unbefugtem Kontozugriff und gehört laut einer unabhängigen Studie der Frankfurt School of Finance & Management zu den günstigsten regulierten Kryptobörsen.

🎁 20 € in XRP Willkommensbonus:
https://bitvavo.com/de/affiliate/xrpbros?a=8C3C4335B9

Wer lieber die volle Kontrolle über seine Coins behalten möchte, sollte sich eine Tangem Hardware Wallet ansehen. Ihr könnt selbst entscheiden, ob ihr eine klassische Seed-Phrase verwenden oder die seedlose Lösung von Tangem nutzen möchtet. Über unseren Link erhaltet ihr 10 % Rabatt und könnt euch zusätzlich die limitierte XRP Deutschland Tangem Wallet sichern.

🎁 Tangem XRPDE Wallet – 10 % Rabatt:
https://xrpde.tangem.com

Werbung | Keine Finanzberatung. Kryptowährungen sind volatil. Informiert euch selbst und trefft eure Entscheidungen eigenverantwortlich.


Fazit

Die Aussage von CZ dürfte in der Krypto-Community noch für viele Diskussionen sorgen.

Sie erinnert daran, dass Sicherheit nicht nur von der Technologie abhängt, sondern vor allem vom Verhalten des Nutzers.

Ob Hardware Wallet oder Börse – beide Lösungen haben Vor- und Nachteile.

Deshalb könnte der wichtigste Satz seines Statements zugleich der vernünftigste sein:

Nicht „Hardware Wallet oder Börse“ – sondern je nach persönlichem Risikoprofil möglicherweise eine Kombination aus beidem.

Entdecke mehr von

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen