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Highlights

  • Am 24. September bestätigte UK Finance die ersten Live Kundentransaktionen mit tokenisierten Pfund Einlagen. Beteiligt sind unter anderem Barclays, HSBC, Lloyds, NatWest und Santander. Die gemeinsame Plattform wurde von Quant gebaut. UK Finance
  • Ebenfalls am 24. September gab The Clearing House bekannt, Quant als Technologiepartner für seine neue On Chain Money Initiative ausgewählt zu haben. Das geplante Netzwerk soll tokenisierte Bankeinlagen zwischen Finanzinstituten abwickeln und gleichzeitig Verbindungen zu bestehenden Zahlungssystemen wie RTP und CHIPS herstellen. Der Start für teilnehmende Institute ist für das erste Halbjahr 2027 vorgesehen. The Clearing House
  • Heute, am 28. September, beginnt zudem die Sibos 2026 in Miami. Quant demonstriert dort gemeinsam mit Murex programmierbares Settlement für tokenisierte Vermögenswerte. Quant
  • Für QNT selbst könnte anschließend ein weiterer Faktor entscheidend werden. Quant beschreibt QNT als natives Asset und Staking Mechanismus seiner Fusion Infrastruktur. Trusted Nodes sollen QNT hinterlegen und abhängig von der Netzwerkaktivität Rewards erhalten. Die konkreten wirtschaftlichen Parameter bleiben allerdings entscheidend. Quant

Warum QNT plötzlich so stark im Fokus steht

Bei starken Kursbewegungen im Kryptomarkt wird schnell eine einzelne Partnerschaft als Erklärung herangezogen.

Bei Quant greift das diesmal zu kurz.

Was sich in den vergangenen Tagen verändert hat, ist weniger die grundsätzliche Geschichte hinter Quant als vielmehr die Qualität der Beweise dafür.

Quant erzählt seit Jahren eine relativ klare Geschichte.

Blockchains allein lösen das Problem des Finanzsystems nicht.

Banken besitzen bestehende Kernsysteme. Länder besitzen unterschiedliche Zahlungsschienen. Finanzinstitute verwenden unterschiedliche Distributed Ledger. Dazu kommen öffentliche Blockchains, private Netzwerke, Stablecoins, tokenisierte Bankeinlagen und klassische Fiat Systeme.

Wenn diese Welten miteinander arbeiten sollen, braucht es Infrastruktur, die sie verbindet.

Genau dort positioniert Quant seine Technologie.

Lange ließ sich darüber diskutieren, wie groß der tatsächliche Bedarf dafür irgendwann sein würde.

Jetzt kommen reale Banktransaktionen hinzu.

Barclays, HSBC, Lloyds, NatWest und Santander führen echte Transaktionen durch

Der erste große Auslöser kam aus Großbritannien.

UK Finance bestätigte am 24. September den erfolgreichen Abschluss der ersten Live Kundentransaktionen im Rahmen der Great British Tokenised Deposit Initiative, kurz GBTD.

Dabei handelt es sich nicht um irgendein isoliertes Kryptoexperiment.

An dem Projekt sind Barclays, HSBC UK, Lloyds Banking Group, Monzo, Nationwide, NatWest und Santander beteiligt.

Und die gemeinsame Plattform wurde von Quant gebaut. EY übernimmt das Projektmanagement, Linklaters entwickelte rechtliche Rahmenbedingungen und Regelwerke. UK Finance

Entscheidend ist allerdings das Wort Live.

Hier wurden nicht nur Test Token zwischen Entwickler Wallets verschoben.

UK Finance spricht ausdrücklich von den ersten echten Kundentransaktionen mit tokenisierten Sterling Einlagen. UK Finance

Damit bewegt sich das Projekt einen wichtigen Schritt von der theoretischen Erprobung in Richtung tatsächlicher Nutzung.

Was tokenisierte Bankeinlagen überhaupt sind

Tokenisierte Einlagen sollte man nicht mit klassischen Stablecoins verwechseln.

Vereinfacht gesagt handelt es sich um digitale Repräsentationen gewöhnlicher Geschäftsbankeinlagen.

Das Geld bleibt damit eine Forderung gegenüber einer regulierten Bank und behält die regulatorischen Eigenschaften traditionellen Bankgeldes. Gleichzeitig können zusätzliche Funktionen wie Programmierbarkeit und bedingte Abwicklung eingebaut werden. UK Finance

Genau diese Kombination ist für Banken interessant.

Sie müssen das bestehende Geldsystem nicht durch ein völlig neues privates Geld ersetzen.

Stattdessen wird das Geld, das Kunden ohnehin auf ihren Bankkonten halten, technisch leistungsfähiger.

Zahlungen können beispielsweise automatisch ausgeführt werden, sobald vorher definierte Bedingungen erfüllt sind.

Und genau das wurde in Großbritannien jetzt praktisch getestet.

Ein Hauskauf zeigt, warum programmierbares Geld interessant ist

Besonders anschaulich sind die ersten Anwendungsfälle.

Bei zwei Umschuldungen wurden Kundengelder zunächst digital gesperrt.

Erst als die notwendigen Bedingungen für den Abschluss erfüllt waren, wurde das Geld automatisch freigegeben.

Dadurch können manuelle Prüfungen und Verzögerungen beim Settlement reduziert werden. Gleichzeitig kann die Konstruktion ermöglichen, dass Kunden bis zum tatsächlichen Abschluss weiterhin Zinsen auf das Geld erhalten. UK Finance

Zusätzlich wurde eine sogenannte Marketplace Transaktion durchgeführt.

Die größere technische Leistung dahinter ist die Interoperabilität.

Mehrere große britische Banken haben gezeigt, dass tokenisierte Einlagen zwischen unterschiedlichen Instituten über eine gemeinsame Infrastruktur bewegt werden können. UK Finance

Genau an diesem Punkt wird Quant interessant.

Denn die Vision besteht nicht darin, dass Barclays, HSBC, Santander und jede andere Bank jeweils eine vollständig abgeschottete Blockchain baut.

Das Ziel ist eine Infrastruktur, über die unterschiedliche Systeme miteinander kommunizieren können.

Und nur wenige Stunden später kam aus den USA eine Nachricht, die diese These noch einmal erheblich größer machte.

The Clearing House wählt Quant für neues US Bankennetzwerk aus

Am selben Tag gab The Clearing House bekannt, Quant für seine On Chain Money Initiative ausgewählt zu haben.

Hier sollte man kurz erklären, wer der Partner überhaupt ist.

The Clearing House ist keine Krypto Firma.

Die Organisation betreibt einige der wichtigsten Zahlungsnetzwerke der Vereinigten Staaten und verarbeitet über Wire, ACH, Check und Echtzeit Zahlungssysteme nach eigenen Angaben mehr als zwei Billionen Dollar pro Tag. The Clearing House

Diese Zahl muss korrekt verstanden werden.

Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass künftig zwei Billionen Dollar täglich über Quant laufen werden.

Es beschreibt die Größenordnung der bestehenden Infrastruktur von The Clearing House.

Und genau deshalb ist die Auswahl von Quant so bemerkenswert.

The Clearing House baut eine neue interoperable Infrastruktur, über die Finanzinstitute tokenisierte Einlagen clearen und setteln können.

Quant soll dafür die technologische Ebene für Interoperabilität, Orchestrierung und Transaktionsmanagement bereitstellen. The Clearing House

Das ist wesentlich konkreter als eine gewöhnliche Unternehmenspartnerschaft.

Quant soll einen Teil der Infrastruktur liefern, über die die einzelnen Transaktionen koordiniert werden.

Quant verbindet das neue System mit RTP und CHIPS

Noch interessanter ist, dass das geplante Netzwerk nicht isoliert neben dem traditionellen Bankensystem existieren soll.

Quants Technologie soll die neue On Chain Infrastruktur mit bestehenden Fiat Zahlungssystemen verbinden.

The Clearing House nennt ausdrücklich RTP und CHIPS. The Clearing House

Genau darin steckt im Grunde die gesamte Quant These.

Das bestehende Finanzsystem wird nicht über Nacht abgeschaltet.

Banken werden ihre Kernsysteme nicht morgen wegwerfen.

CHIPS verschwindet nicht plötzlich.

RTP verschwindet nicht.

Gleichzeitig entstehen neue Formen von Geld und Assets.

Tokenisierte Einlagen.

Stablecoins.

CBDCs.

Tokenisierte Staatsanleihen.

Digitale Wertpapiere.

Die entscheidende Infrastrukturfrage lautet deshalb möglicherweise gar nicht:

Welche Blockchain ersetzt alles?

Sondern:

Wie bringt man all diese Systeme dazu, miteinander zu funktionieren?

Und genau diesen Markt versucht Quant zu besetzen.

Start bereits im ersten Halbjahr 2027 geplant

Das amerikanische Projekt befindet sich noch im Aufbau.

The Clearing House erwartet, dass das Netzwerk im ersten Halbjahr 2027 für teilnehmende Finanzinstitute verfügbar wird.

Weitere Informationen über Teilnehmer und konkrete Anwendungsfälle sollen während der weiteren Entwicklung veröffentlicht werden. The Clearing House

Das ist wichtig für die Einordnung.

Heute existiert noch kein gigantisches Quant Netzwerk, über das amerikanische Banken Billionen Dollar tokenisierter Einlagen bewegen.

Das wäre eine Übertreibung.

Was heute existiert, ist allerdings ebenfalls bemerkenswert:

Eine der wichtigsten Zahlungsinfrastrukturen der USA hat Quant als Technologieanbieter für ihr geplantes Netzwerk für tokenisierte Bankeinlagen ausgewählt.

Und das nur wenige Stunden nachdem in Großbritannien reale Kundentransaktionen auf einer von Quant gebauten Plattform bestätigt wurden.

Großbritannien zeigt damit bereits praktische Nutzung.

Die USA liefern gleichzeitig einen potenziell enormen nächsten Schritt.

Das erklärt, warum der Markt plötzlich genauer hinschaut.

Quant hat sich jahrelang auf genau diesen Moment vorbereitet

Wer Quant nur über den QNT Token kennt, übersieht den eigentlichen Kern des Projekts.

Quant versucht nicht primär, eine weitere Layer 1 Blockchain zu bauen.

Das Unternehmen entwickelt Infrastruktur, die unterschiedliche Ledger und bestehende Finanzsysteme miteinander verbindet.

Overledger bildet dabei seit Jahren den technologischen Kern.

Die Idee lässt sich relativ einfach zusammenfassen:

Ein Finanzinstitut sollte Anwendungen und Transaktionen über unterschiedliche Netzwerke koordinieren können, ohne seine komplette bestehende Infrastruktur ersetzen zu müssen.

Das ist gerade für Banken entscheidend.

Ein globales Finanzinstitut kann nicht einfach jahrzehntelang entwickelte Risiko, Compliance und Settlement Systeme abschalten, weil eine neue Blockchain technisch schneller ist.

Neue Technologie muss sich in bestehende Prozesse integrieren lassen.

Quant versucht deshalb, Blockchain nicht als Ersatz für sämtliche bestehende Finanzinfrastruktur zu verkaufen.

Blockchain wird zu einer zusätzlichen Ebene innerhalb dieser Infrastruktur.

Genau diese Strategie scheint nun zunehmend Früchte zu tragen.

Die Vorgeschichte begann nicht erst im September

Auch die britische Entwicklung kam nicht aus dem Nichts.

Bereits 2024 arbeitete UK Finance mit elf Mitgliedern an einer Experimentierphase für ein Regulated Liability Network.

Zu den beteiligten Unternehmen gehörten Barclays, Citi UK, HSBC UK, Lloyds Banking Group, Mastercard, NatWest, Nationwide, Santander UK, Standard Chartered, Virgin Money und Visa.

Zum Technologie Team gehörten R3, Quant, DXC und Coadjute. UK Finance

Das Projekt untersuchte unter anderem Tokenisierung, Programmierbarkeit und neue Zahlungsfunktionen.

Danach folgte die nächste Phase.

UK Finance startete einen Live Pilot für tokenisierte Sterling Einlagen, an dem erneut mehrere der größten britischen Banken teilnahmen und Quant als Technologiepartner beteiligt war. UK Finance

Jetzt wurden erstmals reale Kundentransaktionen abgeschlossen.

Das ist deshalb wichtig, weil sich eine klare Entwicklung erkennen lässt:

Experiment → Pilot → echte Kundentransaktion.

Genau diese Entwicklung möchte man bei institutioneller Blockchain Adoption sehen.

Und jetzt beginnt die Sibos

Der Zeitpunkt könnte kaum besser sein.

Heute, am 28. September 2026, beginnt in Miami die Sibos.

Die Veranstaltung gehört zu den wichtigsten Treffpunkten der internationalen Banken und Zahlungsindustrie.

Quant ist dort nicht nur mit einem Stand vertreten.

Das Unternehmen präsentiert konkrete Anwendungen seiner Infrastruktur.

Besonders interessant ist die Zusammenarbeit mit Murex.

Quant und Murex zeigen auf der Discover Stage programmierbares Settlement für tokenisierte Vermögenswerte. Quant

Dabei geht es um eines der wichtigsten Probleme tokenisierter Kapitalmärkte.

Wenn beispielsweise eine tokenisierte Anleihe gekauft wird, müssen zwei Dinge passieren:

Der Vermögenswert muss übertragen werden.

Und das Geld muss übertragen werden.

Idealerweise geschieht beides synchron.

Entweder beide Seiten der Transaktion werden abgeschlossen oder keine.

Genau dieses Prinzip wird als Delivery versus Payment bezeichnet.

Tokenisierte US Staatsanleihe gegen tokenisierte Bankeinlage

Quant beschreibt den auf der Sibos gezeigten Anwendungsfall sehr konkret.

Demonstriert wird ein US Dollar Repo gegen einen tokenisierten US Treasury.

Die Cash Seite wird mit tokenisierten Bankeinlagen abgewickelt.

Der gesamte Vorgang wird aus Murex MX.3 heraus gebucht und gesteuert.

In einer Demonstration läuft die Transaktion vom Booking bis zum Recall am nächsten Tag.

In einer zweiten Variante wird die Transaktion während der Ausführung abgelehnt und vollständig zurückgesetzt, sodass auf Ledgern, Konten und Inventar kein unvollständiger Zwischenzustand zurückbleibt. Quant

Das klingt technisch.

Für Banken ist es aber ein fundamentales Problem.

Tokenisierung bringt wenig, wenn der digitale Vermögenswert in drei Sekunden übertragen wird, während die Geldseite anschließend durch traditionelle Prozesse läuft und stundenlang abgestimmt werden muss.

Der eigentliche Effizienzgewinn entsteht erst dann, wenn Geld und Asset gemeinsam programmierbar werden.

Und genau dort positioniert sich Quant.

Murex macht die Geschichte noch interessanter

Murex ist deshalb relevant, weil MX.3 bereits in der traditionellen Kapitalmarktinfrastruktur eingesetzt wird.

Die Partnerschaft zwischen Quant und Murex wurde bereits im März 2026 angekündigt.

Das Ziel ist, tokenisierte Einlagen und digitale Anleihen direkt in bestehende Trading, Risiko und Post Trade Prozesse zu integrieren.

Banken sollen also nicht gezwungen werden, eine komplett separate Krypto Infrastruktur neben ihren bestehenden Systemen aufzubauen. Quant

Das ist möglicherweise einer der wichtigsten Unterschiede zwischen institutioneller Blockchain Adoption und dem klassischen Kryptomarkt.

Eine Bank interessiert sich nicht dafür, ob eine Blockchain auf Crypto Twitter gerade angesagt ist.

Sie interessiert sich dafür, ob die Technologie in bestehende Prozesse integriert werden kann.

Ob Compliance funktioniert.

Ob Risiken kontrolliert werden können.

Ob Settlement rechtssicher ist.

Ob Systeme interoperabel sind.

Und ob die Technologie skalierbar ist.

Genau darauf zielt Quant.

Warum tokenisierte Einlagen so wichtig werden könnten

Der größere Trend hinter all diesen Entwicklungen ist programmierbares Bankgeld.

In den vergangenen Jahren konzentrierte sich der Kryptomarkt vor allem auf Stablecoins.

USDT und USDC zeigten, dass digitales Dollar Geld rund um die Uhr über Blockchain Netzwerke bewegt werden kann.

Banken stehen allerdings vor einer anderen Frage.

Was passiert, wenn klassische Bankeinlagen selbst programmierbar werden?

Dann könnte ein Unternehmen weiterhin Geld bei seiner Bank halten, gleichzeitig aber Funktionen nutzen, die bisher eher aus Blockchain Systemen bekannt sind.

Zahlungen könnten automatisch ausgeführt werden, sobald bestimmte Bedingungen erfüllt sind.

Liquidität könnte rund um die Uhr bewegt werden.

Wertpapiere und Geld könnten synchron übertragen werden.

Grenzüberschreitende Zahlungen könnten stärker automatisiert werden.

Treasury Prozesse könnten in Echtzeit reagieren.

The Clearing House nennt ausdrücklich Corporate Treasury, Liquiditätsmanagement, grenzüberschreitende Zahlungen und Digital Asset Settlement als mögliche Einsatzbereiche seines neuen Netzwerks. The Clearing House

Das ist der Markt, auf den Quant setzt.

Quant wettet nicht auf eine Blockchain

Und genau hier unterscheidet sich QNT fundamental von vielen klassischen Altcoin Thesen.

Ethereum Anleger wetten darauf, dass Ethereum Infrastruktur gewinnt.

Solana Anleger setzen auf Solana.

XRP Anleger sehen enormes Potenzial im XRP Ledger.

Quant verfolgt einen anderen Ansatz.

Was passiert, wenn am Ende mehrere Netzwerke gleichzeitig gewinnen?

Eine Bank könnte tokenisierte Einlagen auf einer Infrastruktur bewegen.

Ein Vermögenswert könnte auf einer anderen Blockchain ausgegeben sein.

Ein anderes Finanzinstitut könnte ein privates DLT verwenden.

Gleichzeitig müssen weiterhin RTP, CHIPS und klassische Bankkonten erreichbar bleiben.

Je fragmentierter diese Welt wird, desto größer wird theoretisch der Bedarf nach einer Ebene, die diese Systeme orchestriert.

Quant versucht genau diese Ebene zu werden.

Nicht zwingend die Blockchain, auf der alles läuft.

Sondern die Infrastruktur, über die alles miteinander kommuniziert.

Deshalb ist die aktuelle Entwicklung größer als eine Partnerschaft

Wenn Quant lediglich eine neue Partnerschaft mit einem unbekannten Fintech angekündigt hätte, wäre die aktuelle Aufmerksamkeit schwieriger zu erklären.

Aber innerhalb eines Tages passierten zwei Dinge.

In Großbritannien bestätigte eine Bankeninitiative reale Kundentransaktionen über eine Quant Plattform.

In den USA wählte eine Organisation, deren bestehende Zahlungssysteme mehr als zwei Billionen Dollar täglich clearen und setteln, Quant für die technologische Infrastruktur eines neuen Netzwerks aus. The Clearing House

Und wenige Tage später steht Quant auf der Sibos und zeigt gemeinsam mit Murex, wie tokenisierte Vermögenswerte gegen tokenisiertes Bankgeld abgewickelt werden können.

Das sind drei unterschiedliche Bereiche.

Retail Banking.

Interbank Payments.

Kapitalmärkte.

Und alle drei laufen auf dieselbe übergeordnete These hinaus:

Geld und Vermögenswerte werden zunehmend tokenisiert und programmierbar.

Quant will die Infrastruktur liefern, die diese neue Welt mit der alten verbindet.

Jetzt kommt QNT ins Spiel

Bis hierhin haben wir fast ausschließlich über Quant als Unternehmen gesprochen.

Für Anleger ist aber eine andere Frage entscheidend:

Was bedeutet all das für den QNT Token?

Denn ein erfolgreiches Unternehmen bedeutet nicht automatisch einen erfolgreichen Token.

Genau hier wird die nächste Entwicklungsphase wichtig.

Quant beschreibt seine Fusion Infrastruktur als Layer 2.5 Netzwerk, das verschiedene Blockchains und institutionelle Systeme verbinden soll.

Trusted Nodes sollen dabei an der Verarbeitung und Abwicklung von Transaktionen beteiligt werden.

Und diese Nodes sollen mit QNT abgesichert werden.

Quant bezeichnet QNT ausdrücklich sowohl als natives Asset als auch als Staking Mechanismus des Netzwerks. Node Betreiber sollen QNT hinterlegen, um an der Transaktionsverarbeitung teilzunehmen und abhängig von der Netzwerkaktivität Rewards zu erhalten. Quant

Das ist für die Investmentthese enorm wichtig.

Denn dadurch könnte eine Verbindung zwischen tatsächlicher Netzwerknutzung und dem QNT Token entstehen.

Staking könnte der nächste große Katalysator werden

Genau deshalb schaut der Markt jetzt zunehmend auf Staking.

Wenn Trusted Nodes QNT hinterlegen müssen, entsteht grundsätzlich ein Mechanismus, über den Token gebunden werden können.

Wenn Rewards gleichzeitig von tatsächlicher Netzwerkaktivität abhängen, könnte sich langfristig ein wirtschaftliches Modell entwickeln, bei dem steigende Nutzung der Quant Infrastruktur auch für Node Betreiber relevant wird. Quant

Aber hier muss man sauber bleiben.

Mehrere entscheidende Details sind noch offen.

Wie viel QNT muss ein Trusted Node tatsächlich hinterlegen?

Wie viele Nodes werden benötigt?

Wie hoch sind die Rewards?

Welche institutionellen Transaktionen erzeugen Gebühren?

Wie stark hängen diese Gebühren tatsächlich vom QNT Token ab?

Wie viel QNT wird dadurch langfristig gebunden?

Und wie sehen die finalen wirtschaftlichen Parameter im produktiven Betrieb aus?

Solange diese Fragen nicht vollständig beantwortet sind, wäre es falsch zu behaupten, dass jede Transaktion von Barclays, HSBC oder The Clearing House automatisch QNT Nachfrage erzeugt.

Das ist aktuell nicht belegt.

Genau dieser Punkt entscheidet aber darüber, wie stark die wachsende institutionelle Nutzung von Quant langfristig auf den Token übertragen werden kann.

Genau deshalb könnte Staking so wichtig werden

Für Quant existieren damit aktuell zwei unterschiedliche Geschichten.

Die erste Geschichte wird immer stärker:

Institutionelle Adoption der Technologie.

Dafür gibt es inzwischen konkrete Beweise.

Reale Bankkunden in Großbritannien.

Eine Auswahl durch The Clearing House.

Murex Integration.

Sibos Demonstrationen.

Die zweite Geschichte muss sich noch vollständig beweisen:

Die wirtschaftliche Verbindung zwischen dieser Nutzung und QNT.

Wenn Quant es schafft, diese beiden Ebenen überzeugend miteinander zu verbinden, verändert sich die Investmentthese erheblich.

Dann wäre QNT nicht lediglich ein Token neben einem erfolgreichen Enterprise Software Unternehmen.

Er könnte zu einem wirtschaftlichen Bestandteil der Infrastruktur werden.

Genau deshalb dürfte die konkrete Ausgestaltung des Stakings für QNT Anleger mindestens genauso wichtig sein wie die nächsten Partnerschaften.

Quant könnte von einer fragmentierten Finanzwelt profitieren

Vielleicht ist das die spannendste langfristige These hinter QNT.

Der Kryptomarkt sucht ständig nach dem einen Gewinner.

Ethereum oder Solana.

Stablecoins oder tokenisierte Einlagen.

Öffentliche Blockchain oder private DLT.

CBDC oder Geschäftsbankgeld.

In der Realität könnte die Zukunft wesentlich chaotischer aussehen.

Es könnten gleichzeitig Hunderte unterschiedliche Netzwerke existieren.

Banken könnten eigene Systeme betreiben.

Stablecoins könnten auf mehreren Blockchains laufen.

Tokenisierte Wertpapiere könnten auf unterschiedlichen Ledgers ausgegeben werden.

Zentralbanken könnten eigene digitale Infrastrukturen entwickeln.

Und bestehende Zahlungssysteme werden nicht einfach verschwinden.

Wenn genau dieses Szenario eintritt, wird Interoperabilität nicht zum Nebenthema.

Sie wird zu einer der wichtigsten Voraussetzungen dafür, dass das gesamte System überhaupt funktioniert.

Und genau darauf wettet Quant.

Fazit: QNT steigt nicht nur wegen eines neuen Deals

Die jüngste Aufmerksamkeit rund um QNT lässt sich nicht auf eine einzelne Schlagzeile reduzieren.

Am 24. September bestätigte UK Finance die ersten echten Kundentransaktionen mit tokenisierten Sterling Einlagen über eine Plattform, die von Quant gebaut wurde.

Barclays, HSBC, Lloyds, Monzo, Nationwide, NatWest und Santander gehören zur Initiative. UK Finance

Am selben Tag gab The Clearing House bekannt, Quant für die On Chain Money Initiative ausgewählt zu haben.

Quant soll dort Interoperabilität, Orchestrierung und Transaktionsmanagement für ein neues Netzwerk tokenisierter Bankeinlagen ermöglichen und gleichzeitig Verbindungen zu bestehenden Systemen wie RTP und CHIPS herstellen.

Der geplante Zugang für Finanzinstitute soll im ersten Halbjahr 2027 beginnen. The Clearing House

Heute startet die Sibos.

Dort zeigt Quant gemeinsam mit Murex programmierbares Settlement für tokenisierte Finanzgeschäfte und demonstriert, wie tokenisierte Bankeinlagen und tokenisierte Vermögenswerte innerhalb bestehender institutioneller Systeme synchron abgewickelt werden können. Quant

Das Gesamtbild wird damit immer klarer.

Quant versucht nicht, Banken dazu zu bringen, das bestehende Finanzsystem wegzuwerfen.

Quant versucht, das bestehende Finanzsystem mit der tokenisierten Zukunft zu verbinden.

Genau deshalb sind die vergangenen Tage so wichtig.

Aus jahrelangen Experimenten werden in Großbritannien reale Kundentransaktionen.

Aus einer Interoperabilitätsvision wird in den USA ein konkreter Infrastrukturauftrag.

Und aus theoretischer Tokenisierung werden Anwendungen, die auf einer der wichtigsten Bankenkonferenzen der Welt demonstriert werden.

Jetzt fehlt für QNT Anleger noch ein entscheidender Baustein.

Wie stark wird der Token selbst an dieser Entwicklung beteiligt?

Quant hat mit Trusted Nodes und QNT Staking einen möglichen Mechanismus dafür beschrieben. Wie viel QNT dafür benötigt wird und wie stark reale Netzwerkaktivität letztlich auf den Token durchschlägt, muss sich noch zeigen. Quant

Genau deshalb könnte die nächste Phase für QNT sogar wichtiger werden als der aktuelle Kursanstieg.

Denn Quant beginnt gerade zu beweisen, dass große Banken seine Infrastruktur tatsächlich nutzen wollen.

Wenn das Unternehmen nun auch noch beweist, dass steigende Nutzung dieser Infrastruktur direkt mit QNT verbunden wird, bekommt die Geschichte hinter dem Token eine völlig neue Dimension.