Werbung Die Auswahl einer Krypto-Börse sollte nicht von Werbung oder bekannten Markennamen abhängen. Entscheidend sind die tatsächlichen Handelskosten, Regulierung, Sicherheit, Coin-Auswahl und die Möglichkeit, gekaufte Kryptowährungen auf eine eigene Wallet zu übertragen. Ein aktueller Kostenvergleich der Frankfurt School liefert dafür erstmals eine belastbare Datengrundlage. Worauf Anleger bei einer Krypto-Börse achten sollten Eine niedrige beworbene Handelsgebühr bedeutet nicht automatisch, dass eine Plattform günstig ist. Für einen aussagekräftigen Krypto-Börsen-Vergleich müssen mehrere Bereiche getrennt betrachtet werden: tatsächliche Kosten aus Handelsgebühr und Spread europäische Regulierung Verwahrung der Kundengelder Auswahl handelbarer Kryptowährungen Auszahlungen an externe Wallets Sparpläne und Staking Bedienung für Einsteiger professionelle Ordertypen Ein- und Auszahlungsgebühren zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen Keine Plattform gewinnt automatisch jede Kategorie. Ein Neobroker kann für Aktienanleger bequem sein, während eine spezialisierte Krypto-Börse häufig bei Gebühren, Coin-Auswahl und Handelsfunktionen besser abschneidet. Studie misst die tatsächlichen Kosten von neun Anbietern Das Frankfurt School Blockchain Center und intas.tech untersuchten Anfang 2026 die effektiven Handelskosten von neun MiCAR-regulierten Anbietern in Deutschland. Dafür wurden zwischen dem 13. Januar und dem 7. Februar 2026 insgesamt 432 reale Roundtrips über die mobilen Apps der Plattformen durchgeführt. Ein Roundtrip bestand aus dem Kauf und dem unmittelbaren Verkauf desselben Kryptowerts. Getestet wurden: Bitcoin Ethereum XRP Solana Chainlink Avalanche Die Ordergrößen lagen bei 100 und 500 Euro. Neben den ausgewiesenen Handelsgebühren flossen auch die tatsächlichen Kursunterschiede zwischen Kauf und Verkauf ein. Die Ergebnisse wurden ebenfalls von Statista veröffentlicht. Krypto-Börsen im Kostenvergleich Platz Anbieter Durchschnittliche Roundtrip-Kosten 1 Bitvavo 0,53 % 2 justTRADE 0,64 % 3 flatex 1,21 % 4 Bison 2,50 % 5 Trade Republic 2,77 % 6 N26 4,77 % 7 Bitpanda 4,99 % 8 Kraken 5,92 % 9 Coinbase 6,45 % Die Spanne reicht von 0,53 Prozent bei Bitvavo bis 6,45 Prozent bei Coinbase. Damit lagen die durchschnittlichen Kosten beim teuersten getesteten Anbieter rund 12,2-mal so hoch wie beim günstigsten. Die oft genannte Aussage, Bitvavo sei „bis zu zwölfmal günstiger“, bezieht sich auf diesen Vergleich der effektiven Roundtrip-Kosten. Mathematisch entspricht das einer Kostenersparnis von rund 91,8 Prozent gegenüber dem höchsten Wert im Test. WerbungWarum der Spread wichtiger sein kann als die Handelsgebühr Viele Anleger vergleichen nur die öffentlich ausgewiesenen Gebühren. Das kann zu falschen Ergebnissen führen. Eine Plattform kann mit einer niedrigen Ordergebühr werben und trotzdem einen ungünstigen Kaufkurs stellen. Der Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufskurs wird als Spread bezeichnet. Ein Beispiel: Liegt der Marktpreis eines Kryptowerts bei 100 Euro, kann eine Plattform den Kauf zu 101 Euro und den Verkauf zu 99 Euro anbieten. Obwohl möglicherweise keine separate Handelsgebühr ausgewiesen wird, verliert der Anleger durch den Spread bereits zwei Prozent. Die Studie der Frankfurt School ist deshalb aussagekräftiger als ein einfacher Vergleich der Gebührenlisten. Gemessen wurde, wie viel Geld zwischen Kauf und unmittelbarem Verkauf tatsächlich verloren ging. Bitvavo: Der stärkste Allrounder im Vergleich Bitvavo führt nicht nur die Kostenstudie an. Die Plattform kombiniert niedrige Gebühren mit einer großen Auswahl an Kryptowährungen, einer europäischen MiCA-Lizenz und Funktionen für Einsteiger sowie erfahrene Trader. Bei EUR-Handelspaaren beträgt die reguläre Maker-Gebühr aktuell maximal 0,15 Prozent. Für Taker-Orders werden maximal 0,25 Prozent berechnet. Mit steigendem Handelsvolumen sinken die Gebühren stufenweise. SEPA-Überweisungen sind kostenlos. Bei PayPal, Kreditkarte und bestimmten Sofortzahlungsmethoden können zusätzliche Kosten entstehen. Nach eigenen Angaben bietet Bitvavo: mehr als 400 Kryptowährungen mehr als zwei Millionen aktive Nutzer in Europa rund zehn Milliarden Euro monatliches Handelsvolumen App und Web-Plattform Pro Mode mit unterschiedlichen Ordertypen Spar- und Staking-Funktionen Einzahlungen per SEPA Auszahlungen auf externe Krypto-Wallets Die Plattform ist damit breiter aufgestellt als klassische Neobroker, ohne die Bedienung unnötig kompliziert zu machen. Transparenzhinweis Bitvavo ist Partner von uns. Die in diesem Vergleich genannten Ergebnisse basieren jedoch auf öffentlich zugänglichen und nachprüfbaren Daten, darunter die Untersuchung der Frankfurt School und die bei Statista veröffentlichten Ergebnisse. Alle Angaben und Quellen können unabhängig überprüft werden. Wenn ihr Bitvavo selbst testen möchtet, könnt ihr euch über unseren Partnerlink registrieren und euch 20 € Willkommensbonus in XRP sichern: 👉 HIER BITVAVO TESTEN UND 20 € IN XRP SICHERN Werbung | Es gelten die jeweiligen Teilnahmebedingungen. Kryptowährungen sind mit hohen Risiken verbunden. Ein vollständiger Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Regulierung und Sicherheit bei Bitvavo Bitvavo besitzt seit Juni 2025 eine MiCA-Lizenz der niederländischen Finanzaufsicht AFM. Über den europäischen Passporting-Mechanismus darf das Unternehmen seine regulierten Kryptodienstleistungen auch in Deutschland anbieten. Bitvavo gibt an, den Großteil der Kundenbestände in Cold Storage aufzubewahren. Zusätzlich werden Multisignatur-Verfahren, externe Sicherheitsprüfungen, Zwei-Faktor-Authentifizierung, Anti-Phishing-Codes und Auszahlungs-Whitelists angeboten. Hinzu kommt eine freiwillige Kontogarantie von bis zu 100.000 Euro bei bestimmten Fällen eines unbefugten Kontozugriffs. Diese Garantie ist keine gesetzliche Einlagensicherung und keine Versicherung. Sie greift nur, wenn sämtliche Bedingungen erfüllt sind. Dazu gehören unter anderem eine aktivierte Authenticator-App, ein Polizeibericht und die rechtzeitige Meldung des Vorfalls. In der Kombination aus Kosten, Regulierung, Auswahl und Bedienung schneidet Bitvavo im Gesamtvergleich am stärksten ab. justTRADE: Sehr günstig, aber stärker als Broker positioniert justTRADE landet mit durchschnittlichen Roundtrip-Kosten von 0,64 Prozent knapp hinter Bitvavo. Damit gehört der Anbieter zu den klaren Gewinnern der Kostenstudie. Die Plattform richtet sich allerdings nicht ausschließlich an Krypto-Anleger. Sie verbindet den Handel mit Kryptowährungen mit klassischen Wertpapieren. Das kann für Anleger praktisch sein, die möglichst viele Anlageklassen in einem Depot verwalten möchten. Gegenüber einer spezialisierten Krypto-Börse fallen Coin-Auswahl, Handelsfunktionen und die Einbindung externer Wallets jedoch stärker ins Gewicht. Rein nach den gemessenen Kosten ist justTRADE eine starke Alternative. flatex: Platz drei bei den Gesamtkosten flatex erreicht durchschnittliche Roundtrip-Kosten von 1,21 Prozent. Damit liegt der Anbieter deutlich vor Bison, Trade Republic, N26, Bitpanda, Kraken und Coinbase. Auch flatex ist in erster Linie ein klassischer Broker. Die Plattform eignet sich daher besonders für Anleger, die Aktien, ETFs und Kryptowährungen über einen bestehenden Anbieter bündeln möchten. Für Nutzer, die eine große Coin-Auswahl, Staking oder eine stärker auf Kryptowährungen ausgerichtete Handelsumgebung suchen, kann eine reine Krypto-Börse trotzdem die passendere Wahl sein. Bison: Einfacher Einstieg mit höheren Kosten Bison wurde von der Börse Stuttgart entwickelt und richtet sich vor allem an Einsteiger. Die App ist bewusst einfach gehalten und verzichtet auf eine komplexe Handelsoberfläche. Diese Einfachheit hat im untersuchten Roundtrip jedoch ihren Preis. Mit durchschnittlich 2,50 Prozent lagen die Kosten fast fünfmal so hoch wie bei Bitvavo. Bison kann für Anleger interessant sein, die Wert auf eine deutsche Marke und eine reduzierte Benutzeroberfläche legen. Kostenorientierte Anleger finden im Vergleich jedoch günstigere Plattformen. Trade Republic: Bequem, aber nicht am günstigsten Trade Republic verbindet Aktien, ETFs, Kryptowährungen, Anleihen und Bankfunktionen in einer App. Für bestehende Kunden ist der Krypto-Kauf dadurch besonders bequem. In der Frankfurt-School-Studie erreicht Trade Republic durchschnittliche Roundtrip-Kosten von 2,77 Prozent. Das entspricht mehr als dem Fünffachen des bei Bitvavo gemessenen Werts. Trade Republic punktet somit vor allem durch die Bündelung verschiedener Finanzprodukte. Wer ausschließlich Kryptowährungen kaufen und handeln möchte, sollte die höheren effektiven Kosten berücksichtigen. N26: Krypto direkt im Bankkonto N26 integriert den Krypto-Handel in seine Banking-App. Nutzer benötigen dadurch kein zusätzliches Konto bei einer klassischen Krypto-Börse. Mit durchschnittlichen Gesamtkosten von 4,77 Prozent gehört N26 allerdings zu den teuersten Anbietern der Untersuchung. Der Vorteil liegt hauptsächlich in der Bequemlichkeit, nicht im Preis. Für gelegentliche Kleinkäufe kann diese Integration ausreichen. Bei regelmäßigen oder größeren Investments wird der Kostenunterschied deutlich relevanter. Bitpanda: Großes Ökosystem, aber höhere Standardkosten Bitpanda bietet neben Kryptowährungen auch Edelmetalle und weitere digitale Anlageprodukte an. Die Plattform besitzt eine breite Produktpalette und richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an erfahrenere Anleger. Beim regulären Krypto-Kauf weist Bitpanda Handelsgebühren zwischen 0 und 2,49 Prozent aus. Für Bitcoin nennt das Unternehmen aktuell einen Aufschlag von 0,99 Prozent beim Kauf und Verkauf. In der Studie lagen die durchschnittlichen Roundtrip-Kosten bei 4,99 Prozent. Damit war Bitpanda im getesteten Standardhandel rund 9,4-mal so teuer wie Bitvavo. Bitpanda bleibt für Nutzer interessant, die mehrere Anlageklassen und Zusatzangebote in einer Plattform bündeln möchten. Beim reinen Kostenvergleich landet der Anbieter jedoch im hinteren Bereich. Kraken: Standard-App und Kraken Pro getrennt bewerten Kraken erreicht in der Studie durchschnittliche Roundtrip-Kosten von 5,92 Prozent. Dieser Wert bezieht sich auf den getesteten Kauf und Verkauf über die mobile Standardanwendung. Das Ergebnis darf nicht pauschal auf Kraken Pro übertragen werden. Kraken unterscheidet zwischen dem einfachen Sofortkauf und dem professionellen Orderbuchhandel. Beim Sofortkauf berechnet Kraken nach eigenen Angaben eine Trading-Gebühr von einem Prozent. Hinzukommen können Zahlungsgebühren und ein im Preis enthaltener Spread. Kraken Pro verwendet dagegen ein volumenabhängiges Maker-Taker-Modell und bietet Limit-, Stop-, Stop-Limit- und weitere Ordertypen. Für Einsteiger, die den einfachen Kaufweg nutzen, ist das Studienergebnis relevant. Aktive Trader sollten Kraken Pro separat mit den Pro-Modi anderer Börsen vergleichen. Coinbase: Hohe Kosten im Standardhandel Coinbase ist eine der bekanntesten Krypto-Plattformen weltweit. Im untersuchten Standardhandel erreicht der Anbieter mit 6,45 Prozent jedoch die höchsten durchschnittlichen Roundtrip-Kosten. Auch hier muss zwischen dem einfachen Kaufweg und Coinbase Advanced unterschieden werden. Coinbase Advanced verwendet Maker- und Taker-Gebühren, deren Höhe vom Handelsvolumen und Ordertyp abhängt. Das Studienergebnis zeigt vor allem, wie teuer der bequeme Standardkauf für Privatanleger sein kann. Professionelle Handelsoberflächen können günstigere Konditionen bieten, erfordern aber mehr Wissen und eine aktive Auswahl des richtigen Ordertyps. Welche Krypto-Börse eignet sich für wen? Beste Gesamtlösung: Bitvavo Bitvavo kombiniert die niedrigsten gemessenen Roundtrip-Kosten mit einer großen Coin-Auswahl, MiCA-Regulierung, externen Wallet-Auszahlungen und einem eigenen Pro Mode. Günstige Broker-Alternative: justTRADE justTRADE liegt bei den Kosten nur knapp hinter Bitvavo. Der Anbieter eignet sich vor allem für Nutzer, die Kryptowährungen und klassische Wertpapiere verbinden möchten. Für ein gemeinsames Aktien- und Krypto-Depot: flatex oder Trade Republic Beide Plattformen bündeln mehrere Anlageklassen. flatex schneidet in der Kostenstudie jedoch deutlich günstiger ab als Trade Republic. Für aktive Trader: Pro-Modi gesondert vergleichen Kraken Pro, Coinbase Advanced und der Bitvavo Pro Mode lassen sich nicht vollständig anhand eines Standard-App-Roundtrips bewerten. Hier sind Maker- und Taker-Gebühren, Liquidität, Ordertypen und das individuelle Handelsvolumen entscheidend. Fazit: Kosten, Regulierung und Funktionen gemeinsam betrachten Der Vergleich zeigt, dass bekannte Namen nicht automatisch günstige Anbieter sind. Zwischen der günstigsten und der teuersten Plattform lag beim Standardhandel ein Kostenfaktor von mehr als zwölf. Bitvavo belegt mit 0,53 Prozent Platz eins. justTRADE folgt mit 0,64 Prozent, flatex mit 1,21 Prozent. Am anderen Ende liegen Kraken mit 5,92 Prozent und Coinbase mit 6,45 Prozent, wobei deren professionelle Handelsoberflächen separat betrachtet werden müssen. Unter Einbeziehung der Kosten, europäischen Regulierung, Coin-Auswahl, Wallet-Auszahlungen und Bedienung ist Bitvavo die stärkste Gesamtlösung des Vergleichs. Das Ergebnis entsteht nicht allein aus einer einzelnen Werbeaussage, sondern aus der Verbindung der unabhängigen Kostendaten mit den aktuellen Produkteigenschaften. Die beste Plattform bleibt trotzdem abhängig vom Nutzertyp. Wer nur gelegentlich Krypto innerhalb eines bestehenden Aktiendepots kaufen möchte, setzt andere Prioritäten als ein Anleger, der regelmäßig XRP, Bitcoin oder Altcoins handelt und seine Bestände auf einer eigenen Wallet verwahrt. Quellen Frankfurt School: Gesamtkosten im Krypto-Handelhttps://www.frankfurt-school.de/en/news/2026/03/crypto-trading Frankfurt School: Vollständige Forschungseinordnunghttps://www.frankfurt-school.de/en/knowledge/research/total-costs-in-crypto-trading Statista: Krypto-Handelskosten 2026https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1660214/umfrage/gesamtkosten-krypto-handel-privatanleger/ Bitvavo: Gebührenhttps://bitvavo.com/de/fees Bitvavo: Unternehmensdatenhttps://bitvavo.com/de/about Bitvavo: Sicherheitsmaßnahmenhttps://bitvavo.com/de/security Bitvavo: Kontogarantiehttps://support.bitvavo.com/hc/de/articles/4912194434705-Bitvavo-Kontogarantie Kraken: Gebührenübersichthttps://www.kraken.com/de-de/features/fee-schedule Kraken Pro: Spot-Tradinghttps://pro.kraken.com/de/spot Coinbase: Advanced-Gebührenhttps://help.coinbase.com/de/coinbase/trading-and-funding/advanced-trade/advanced-trade-fees Bitpanda: Gebühren und Aufschlägehttps://support.bitpanda.com/hc/de/articles/360000902525-Welche-Geb%C3%BChren-und-Aufschl%C3%A4ge-erwarten-mich-auf-Bitpanda Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Kryptowährungen unterliegen hohen Kursschwankungen und können zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Teilen mit: Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook Gefällt mir:Gefällt mir Wird geladen … Ähnliche Beiträge Beitragsnavigation Bis zu 100.000 € Kontogarantie: So schützt Bitvavo deine Kryptos!