Werbung Highlights • Hochrangiges Stablecoin-Meeting im Weißen Haus mit Ripple, Coinbase und Andreessen Horowitz (a16z)• Banken nicht direkt vertreten – Stimmen über Handelsgruppen eingebracht• White House Crypto Council übernimmt erstmals klar die Gesprächsführung• Entwurfstext erkennt Bankbedenken an, will Renditeverbote aber eng definieren• Rendite auf „Idle Balances“ faktisch vom Tisch• Anti-Evasion-Klauseln mit Strafen von 500.000 Dollar pro Verstoß und Tag diskutiert• Entscheidung könnte noch vor Monatsende fallen In Washington verschiebt sich gerade das Machtgefüge rund um Stablecoins und das könnte direkte Auswirkungen auf Ripple, Coinbase und den gesamten US-Kryptomarkt haben. Laut Informationen aus dem Umfeld der Gespräche war das heutige Stablecoin-Meeting im Weißen Haus kleiner als in der Vorwoche, aber politisch deutlich strukturierter. Mit am Tisch saßen Vertreter von Ripple, Coinbase und Andreessen Horowitz. Zusätzlich waren Branchenverbände wie die Blockchain Association und der Crypto Council for Innovation vertreten. Auffällig: Keine einzelnen Banken nahmen direkt teil. Ihre Positionen wurden über Handelsverbände eingebracht, darunter die American Bankers Association, das Bank Policy Institute und die Independent Community Bankers of America. 🚨NEW: Per sources in the room, today’s stablecoin meeting was smaller than last week and included reps from @coinbase, @Ripple, @a16z, plus trade groups @BlockchainAssn and @crypto_council. No individual bank reps attended — bank voices were represented via trade associations…— Eleanor Terrett (@EleanorTerrett) February 20, 2026 Der entscheidende Unterschied: Das Weiße Haus übernimmt die Führung Während frühere Treffen offenbar stark von Krypto-Unternehmen und Bankvertretern geprägt waren, lag die Gesprächsführung diesmal klar beim White House Crypto Council. Exekutivdirektor Patrick Witt brachte einen konkreten Entwurfstext mit, der als Grundlage der Diskussion diente. Das ist mehr als Symbolik. Es signalisiert, dass die Regierung nun aktiv versucht, die Richtung vorzugeben – statt nur zu moderieren. Öffentlich sprechen Teilnehmer erneut von „produktiven“ und „konstruktiven“ Gesprächen. Doch hinter diesen diplomatischen Formulierungen verbirgt sich eine zentrale Verschiebung: Die Debatte wird enger. Und sie wird konkreter. Rendite auf Stablecoins: Der große Streitpunkt Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Stablecoin-Anbieter Renditen auf Einlagen anbieten dürfen. Der neue Entwurf erkennt die Bedenken der Banken an, insbesondere aus dem Dokument „Yield and Interest Prohibitions Principles“. Gleichzeitig macht er deutlich, dass mögliche Verbote eng gefasst sein sollen. Ein entscheidender Punkt scheint praktisch vom Tisch: Renditen auf ungenutzte Guthaben, sogenannte „Idle Balances“. Das war ein zentrales Anliegen vieler Krypto-Unternehmen, die Stablecoins als zinsähnliche Produkte positionieren wollten. Die Debatte verengt sich nun auf eine differenziertere Frage: Dürfen Unternehmen Belohnungen anbieten, die an bestimmte Aktivitäten geknüpft sind, etwa Nutzung oder Haltefristen, ohne als klassische Zinsprodukte zu gelten? WerbungWettbewerb statt Einlagenflucht? Ein Teilnehmer aus dem Kryptoumfeld deutete an, dass die Sorgen der Banken weniger auf massiven Einlagenabflüssen beruhen könnten, sondern stärker auf Wettbewerbsdruck. Offiziell argumentieren Banken seit Wochen, Stablecoin-Renditen könnten klassische Bankeinlagen gefährden. Hinter vorgehaltener Hand wird nun offenbar diskutiert, ob es primär um Marktanteile und Geschäftsmodelle geht. Eine Bankquelle bestätigte allerdings, dass weiterhin darauf gedrängt wird, eine formale Studie in den Gesetzesentwurf aufzunehmen. Diese soll untersuchen, wie sich das Wachstum von Zahlungs-Stablecoins auf Bankeinlagen auswirken könnte. Harte Durchsetzung: Anti-Evasion-Klauseln mit massiven Strafen Ein besonders sensibler Teil des Entwurfs betrifft sogenannte Anti-Evasion-Formulierungen. Demnach könnten Behörden wie die SEC, das US-Finanzministerium und die CFTC ermächtigt werden, ein Verbot von Renditen auf ungenutzte Stablecoin-Guthaben aktiv durchzusetzen. Im Raum stehen zivilrechtliche Strafen von bis zu 500.000 Dollar pro Verstoß und pro Tag. Für Anbieter wie Ripple oder Coinbase würde das bedeuten, dass regulatorische Grauzonen faktisch verschwinden. Die Spielräume wären eng definiert, Verstöße finanziell hochriskant. Zeitplan: Entscheidung noch im selben Monat? Bankenverbände wollen ihre Mitglieder nun über die heutigen Diskussionen informieren und prüfen, ob es Kompromisslinien gibt. Eine Quelle hält eine Frist bis Monatsende für realistisch. Die Gespräche sollen in den kommenden Tagen fortgesetzt werden. Sollte tatsächlich zeitnah eine politische Linie festgelegt werden, hätte das unmittelbare Signalwirkung für den gesamten US-Stablecoin-Markt – und damit auch für XRP-basierte Zahlungsmodelle und US-Krypto-Börsen. Strategische Einordnung Das heutige Meeting zeigt vor allem eines: Die Stablecoin-Regulierung in den USA bewegt sich von allgemeinen Grundsatzdebatten in konkrete Gesetzesformulierungen. Das Weiße Haus übernimmt die Koordination. Die Banken kämpfen um Wettbewerbsbedingungen. Die Kryptobranche versucht, Renditemodelle zu retten. Was am Ende übrig bleibt, wird entscheiden, ob Stablecoins in den USA als reine Zahlungsinstrumente oder als hybride Finanzprodukte positioniert werden. Und genau an dieser Schnittstelle entscheidet sich, wie groß das Marktpotenzial für Unternehmen wie Ripple und Coinbase tatsächlich wird. Quelle: (7) Eleanor Terrett on X: „🚨NEW: Per sources in the room, today’s stablecoin meeting was smaller than last week and included reps from @coinbase, @Ripple, @a16z, plus trade groups @BlockchainAssn and @crypto_council. No individual bank reps attended — bank voices were represented via trade associations“ / X Teilen mit: Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook Gefällt mir:Gefällt mir Wird geladen … Ähnliche Beiträge Beitragsnavigation XRP vor dem Immobilien Durchbruch? Dubai startet Phase 2. Der XRP Ledger steht im Zentrum! US-Supreme-Court kippt Trumps Zölle – 175 Milliarden Dollar stehen vor möglicher Rückzahlung