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Highlights

  • Betrügerische Plattform stahl 3,4 Millionen XRP von 71 Investoren.
  • Die Täter gaben sich als Flare Network aus.
  • Versprochen wurden 1,5 bis 1,8 % feste Rendite pro Monat sowie angeblich garantierter Kapitalschutz.
  • Die Website war lediglich eine Woche online.
  • Zwei Verdächtige wurden festgenommen, gegen einen dritten wurde eine Interpol Red Notice beantragt.
  • Die Polizei warnt erneut vor angeblichen XRP-Staking-Angeboten mit garantierten Renditen.

71 Anleger verlieren Millionen XRP durch gefälschte Flare-Plattform

Die südkoreanische Polizei hat einen groß angelegten Kryptobetrug aufgedeckt.

Nach Angaben der Seoul Metropolitan Police Agency (SMPA) betrieben die Täter eine betrügerische Website mit dem Namen „FXRP Network“, die sich als offizielles Angebot des Flare Networks ausgab.

Innerhalb von nur einer Woche gelang es den Betrügern, 71 Anleger dazu zu bewegen, insgesamt 3,4 Millionen XRP einzuzahlen. Zum Tatzeitpunkt entsprach dies einem Wert von rund 12,3 Milliarden Won beziehungsweise etwa 8,5 Millionen US-Dollar. Die Ermittler gehen inzwischen davon aus, dass der tatsächliche Gesamtschaden sogar bis zu 19 Millionen US-Dollar betragen könnte.


Garantierte Renditen lockten die Opfer an

Die Betrüger versprachen genau das, worauf viele Anleger hoffen:

  • garantierten Kapitalschutz,
  • feste monatliche Renditen zwischen 1,5 und 1,8 %,
  • angeblich sicheres XRP-Staking.

Um möglichst viele Menschen zu erreichen, wurde die Plattform massiv beworben.

Laut Polizei verbreiteten die Täter ihre Werbung über:

  • Naver-Blogs,
  • Online-Nachrichtenartikel,
  • Wikipedia-Einträge,
  • YouTube-Videos.

Dadurch entstand bei vielen Anlegern der Eindruck, es handle sich um ein seriöses und etabliertes Angebot.


Nach der Einzahlung verschwand die Plattform

Die Opfer wurden angewiesen, ihre XRP zunächst von heimischen Kryptobörsen auf Wallets einer ausländischen Börse zu übertragen.

Sobald die Überweisungen abgeschlossen waren, verschwand die Website.

Die Täter tauchten unter und die Anleger verloren den Zugriff auf ihre Kryptowährungen.

Inzwischen konnten zwei Verdächtige festgenommen werden.

Ein dritter Tatverdächtiger soll ins Ausland geflohen sein. Gegen ihn wurde nach Angaben der Polizei eine Interpol Red Notice beantragt.


Warum gerade XRP genutzt wurde

Die Betrüger machten sich den guten Ruf des XRP-Ökosystems sowie die Bekanntheit des Flare Networks zunutze.

Durch den Bezug zu einem bekannten Blockchain-Projekt wirkte das Angebot auf viele Anleger glaubwürdig.

Genau das zeigt erneut, dass Betrüger häufig etablierte Namen verwenden, um Vertrauen aufzubauen.


Wichtige Warnung für alle XRP-Investoren

Der aktuelle Fall zeigt einmal mehr:

Kein seriöses XRP-Staking verspricht garantierte feste Monatsrenditen.

Werbung mit Aussagen wie:

  • „Garantierter Gewinn“
  • „Kapitalschutz“
  • „1–2 % sichere Rendite pro Monat“
  • „Risikofrei“

sollte immer ein Warnsignal sein.

Gerade wenn Einzahlungen auf externe Wallets oder ausländische Börsen verlangt werden, ist höchste Vorsicht geboten.


So könnt ihr euch schützen

Um nicht Opfer ähnlicher Betrugsmaschen zu werden, sollten Anleger einige Grundregeln beachten:

  • Prüft immer die offizielle Website eines Projekts.
  • Klickt nicht auf Links aus Werbung oder unbekannten Nachrichten.
  • Misstraut garantierten Renditeversprechen.
  • Verifiziert Social-Media-Kanäle und Domains sorgfältig.
  • Überweist Kryptowährungen niemals an unbekannte Wallets, nur weil hohe Gewinne versprochen werden.

Fazit

Der Fall FXRP Network zeigt eindrucksvoll, wie professionell Krypto-Betrüger inzwischen vorgehen. Mit einer täuschend echt wirkenden Plattform, massiver Online-Werbung und unrealistischen Renditeversprechen gelang es ihnen, innerhalb weniger Tage Millionen XRP von ahnungslosen Anlegern zu stehlen.

Die wichtigste Erkenntnis lautet deshalb:

Nicht XRP oder Flare waren das Problem – sondern Betrüger, die bekannte Namen missbrauchten.

Wer bei Kryptowährungen auf Sicherheit setzt, sollte Angebote mit garantierten Renditen grundsätzlich kritisch hinterfragen. In der Blockchain-Welt gilt mehr denn je:

Wenn ein Angebot zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es das meistens auch.

Quelle: (20) 𝗕𝗮𝗻𝗸XRP on X: „Seoul police: a fake platform called „FXRP Network“ defrauded 71 investors of 3.4 million XRP worth 12.3 billion won with promises of guaranteed principal and fixed monthly returns of 1.5–1.8%. Victims wired funds via an overseas exchange. The site then vanished, suspects still https://t.co/6i7Ib97v9k“ / X

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