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Am 10. Oktober 2025 verlor Bitcoin innerhalb weniger Stunden rund 20.000 Dollar. Innerhalb von 24 Stunden wurden Positionen im Wert von rund 19 Milliarden Dollar liquidiert. Es war eines der größten Liquidationsereignisse in der Geschichte des Kryptomarktes. Seitdem taucht immer wieder ein Name auf: Jane Street.

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Highlights

  • Am 10. Oktober 2025 wurden rund 19 Milliarden Dollar liquidiert
  • Jane Street erzielte zuvor 10 Milliarden Dollar Quartalsumsatz im Trading
  • Regulatorische Verfahren in Indien und Klagen im Terra-Kontext
  • Spekulationen über auffällige „10“-Muster
  • Gleichzeitig starke Aktienmarkt-Rally bei NVIDIA

Wer ist Jane Street?

Jane Street ist eines der größten quantitativen Handelsunternehmen der Welt.

Im letzten Quartal meldete das Unternehmen rund 10 Milliarden Dollar Trading-Umsatz mehr als viele große Wall-Street-Banken.

Weitere Punkte, die für Aufmerksamkeit sorgen:

In Indien wurde Jane Street von den Märkten ausgeschlossen, nachdem Regulierer dem Unternehmen Index-Manipulation vorwarfen und rund 570 Millionen Dollar beschlagnahmten.

Zudem laufen Klagen im Zusammenhang mit Insider-Trading-Vorwürfen rund um den Terra-Zusammenbruch im Mai 2022.

Parallel dazu war Jane Street einer der größten Käufer des BlackRock IBIT Bitcoin ETFs.

Das ist kein kleiner Akteur, sondern ein globaler Liquiditäts-Gigant.


Das „Muster der 10“

Spekulationen entzünden sich an einer auffälligen Zahlenreihe:

  • 10 Milliarden Quartalsumsatz
  • 10 Uhr Dumps während US-Handelszeiten
  • 10. Mai 2022 Terra-Kollaps
  • 10. Oktober 2025 Mega-Crash
  • 10 % Bitcoin-Anstieg nach Klage

Zufall? Oder orchestrierte Marktstruktur?

Wichtig ist hier: Märkte funktionieren nicht über Symbolik, sondern über Liquidität, Orderbücher und Derivate-Exposition.

Große Liquidations-Events entstehen typischerweise durch:

  • Übermäßigen Leverage
  • Ungesicherte Long-Positionen
  • Makro-getriebene Volatilität
  • Kaskadierende Stop-Loss-Ketten

Ein einziger Akteur kann Volatilität auslösen aber eine 19-Milliarden-Liquidation erfordert massive systemische Hebelwirkung.


War die Klage der Grund für den Bitcoin-Anstieg?

Einige Marktteilnehmer argumentieren, dass der Bitcoin-Anstieg nach den Klagen gegen Jane Street darauf zurückzuführen sei, dass „keine Manipulation mehr stattfindet“.

Doch diese These greift zu kurz. Denn parallel zum Bitcoin-Anstieg passierte Folgendes:

NVIDIA meldete Rekordumsätze von 68,1 Milliarden Dollar im Quartal.
Die Aktie stieg 3,5 % in 30 Minuten und gewann über 170 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung hinzu.

Die Q1-Guidance lag deutlich über den Erwartungen.
Die Data-Center-Umsätze explodierten seit dem Start von ChatGPT um das 13-Fache.

Das Signal war eindeutig:
Risikokapital kehrt aggressiv in Tech und AI zurück.

Und Kryptomärkte korrelieren stark mit globaler Liquidität und Tech-Momentum.


Marktmechanik statt Mystik

Große Marktbewegungen entstehen selten durch ein einzelnes Ereignis. Sie entstehen durch:

  • Liquiditätsverschiebung
  • Derivate-Positionierung
  • Makro-Zinsumfeld
  • ETF-Zuflüsse
  • Risk-On-Phasen

Wenn NVIDIA 170 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung in 30 Minuten gewinnt, zeigt das: Kapital sucht Rendite.

Bitcoin profitiert in solchen Phasen häufig als hochvolatiler Beta-Asset.


Was ist wahrscheinlicher?

These 1:
Ein einzelner Akteur orchestriert bewusst Crashs entlang numerologischer Muster.

These 2:
Überhebelte Märkte kollabieren an Schlüsselmarken, während institutionelle Liquiditätsanbieter von Volatilität profitieren.

Historisch betrachtet spricht mehr für die zweite Variante.

Große Market Maker verdienen an Volumen und Volatilität und nicht an symbolischen Daten.

Quelle: https://x.com/bulltheoryio/status/2026744752889315563?s=52 https://x.com/bulltheoryio/status/2026780906929934490?s=52

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